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Die Insel Cozumel


Die mexikanische Insel Cozumel, die knapp zwanzig Kilometer von der mexikanischen Halbinsel Yucatan entfernt im Atlantischen Ozean liegt, ist Mexikos Taucher- und Strandparadies schlechthin. Das wird schon an dem karibischen Klima deutlich, im Juli und August herrschen durchschnittliche Lufttemperaturen von 32 Grad Celsius, während in den Wintermonaten mit durchschnittlichen 24 Grad Celsius fast ebenso schönes Urlaubswetter zu erwarten ist.

Die Wassertemperatur liegt bei besonders für Schnorchler und Taucher angenehmen 24 Grad Celsius.

 

 


Der Name Cozumel geht auf die indianische Besiedlung des Eilandes zurück, und bedeutet soviel wie „Land der Schwalben“ Die Maya sollen schon vor etwa 2000 Jahren hier gewesen sein. Zeugnisse der alten Maya-Hochkultur sind auch in Cozumel zu finden, die alten Ruinen ihrer Städte und Siedlungen gehören zu den am meisten besuchten Sehenswürdigkeiten auf der weitgehend vom Dschungel bedeckten Karibikinsel. Die meisten Urlauber kommen aber doch wegen den weißen, sauberen Sandstränden und dem herrlichen klaren Wasser. Seit Jaques Costeau die Insel besuchte und unter Tauchern populär machte, gilt sie als Paradies für all jene, die sich von der Faszination der blauen Tiefen gefangen nehmen lassen wollen. Die ausgedehnten Korallenriffe vor Cozumel mit ihrer bizarren, aber wunderschönen Flora und Fauna rechtfertigen diesen Ruf. Ein Abenteuer ist aber auch die Dschungelwelt Cozumels, in der es tropische Vögel und Reptilien zu entdecken gibt.


Das heutige Urlaubsparadies hat eine durchaus bewegte Geschichte, die auch von Tragödien nicht frei ist. Als nämlich 1518 der spanische Eroberer Juan de Grijalva sich auf Cozumel einschiffte, begann der Niedergang der altindianischen Kultur. Die Maya waren den Musketen und vor allem den eingeschleppten Seuchen der rücksichtslosen Europäer nicht gewachsen und starben in Massen. Zwischen 1518 und 1600 sank die Einwohnerzahl Cozumels von geschätzten 40000 auf 30, auch weil viele Indios als Sklaven auf die Plantagen Kubas verschleppt wurden.

 

Im 17. und 18. Jahrhundert wurde die sonnenverwöhnte Insel dann ein Stützpunkt für Piraten, denn wegen der vielen Höhlen eignete sich Cozumel hervorragend als Piratennest. Der Tourismus nahm in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts seinen Anlauf. Das erste Hotel, das „Louvre“, wurde 1924 eröffnet. Während des zweiten Weltkrieges unterhielten die US-Luftwaffe einen Stützpunkt auf der Insel, um deutsche U-Boote im Atlantik abfangen zu können.

 

 

 

Nach dem Krieg begann dann der endgültige Aufstieg Cozumels zur Touristenattraktion, was zu einer sprunghaften Erhöhung der Einwohnerzahlen führte. Heute leben etwa 90000 Menschen auf der rund 650 km² großen Insel, die meisten davon in der Stadt San Miguel. Die lebendige Stadt bietet dem Besucher alles was er sich wünschen kann: Restaurants, Bars, Cafés, Hotels und Pensionen aller Preisklassen. Für Taucher gibt es eine ganze Reihe von Fachgeschäften, die Tucherbrillen, Flossen, Neoprenanzüge und alles andere anbieten, was es zum Thema Tauchen unter der Sonne gibt. Viele Touristen besuchen kommen nach Cozumel während einer Karibikkreuzfahrt, es ist aber auch möglich, das Eiland direkt anzufliegen- der Flughafen liegt in San Miguel.
Nicht nur für Taucher ist Cozumel ein Erlebnis, Mexikos schönste Strände sind in jedem Fall einen Besuch wert.



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