La Quebrada
La Quebrada ist eine der weltberühmten Attraktionen Mexikos, denn diese steilen Klippen bei Acapulco sind der Ort für ein tollkühnes Spektakel, das Besucher von nah und fern anzieht. Von La Quebrada stürzen sich nämlich die berühmten Klippenspringer bis zu 26 Meter Tiefe in den Pazifik. Die Springer von Acapulco sind mittlerweile zu einem Synonym für Mut und Risikobereitschaft geworden.
Die Klippen von La Quebrada liegen nur etwa 15 Gehminuten von der reizvollen Altstadt Acapulcos entfernt. Die Pazifikstadt, die etwa 650000 Einwohner zählt, liegt im mexikanischen Guerrero und ist eines der beliebtesten touristischen Ziele des Landes. In Acapulco fand man Spuren, die auf eine Besiedlung des Ortes bereits im dritten Jahrtausend vor Christus hinweisen. Im Jahr 1531 wurde der Ort von dem spanischen Eroberer Hernán Cortés entdeckt, bald darauf begann der Aufstieg Acapulcos zu dem wichtigsten Pazifikhafen Mexikos.
Der Ort ist heute wegen seiner Klima bedingt sommerlich-leichten Atmosphäre und Lebensart berühmt, zudem ist Acapulco mit 16 Kilometern herrlichen Sandstränden gesegnet. Die Durchschnittstemperaturen liegen ganzjährig bei idealen 27 Grad Celsius. Berühmt wurde Acapulco durch die Klippenspringer von La Quebrada. Seit den vierziger Jahren des letzten Jahrhunderts ist dieser Extremsport, der zunächst von mexikanischen Perlentauchern betrieben wurde, weltweit publik geworden. Acapulco und die Klippenspringer von La Quebrada sind spätestens seit dem Elvis-Presley-Film „Fun in Acapulco“ von 1963 ein Teil der Popkultur.
Es ist ein wirklich atemberaubendes Spektakel, das an die Nerven geht. Vor ihren Shows holen sich die Artisten in der Kapelle unserer Mutter von Guadalupe ihren Segen für ihr todesmutiges Tun. Dann geht es zu den Klippen von La Quebrada, wo die tollkühnen Springer eine möglichst große Welle abpassen, damit sich die Wassertiefe beim eintauchen sicher ist. Bei La Quebrada liegt die Wassertiefe nämlich nur bei gefährlichen drei Metern. Riskant sind auch die Felsen, die als Sprungplattformen dienen, denn da sie nicht überhängend sind, müssen die Springer weit nach vorne springen, um nicht an den Felsen aufzuschlagen.
Ursprünglich wurden einfach Kopfsprünge gezeigt, mittlerweile springen die Artisten jedoch auch Figuren wie Salti oder Schrauben. Die Show findet mittlerweile auch nachts statt, wenn die Springer sich mit einer brennenden Fackel in die schwarze Tiefe des Ozeans stürzen. Nach den Sprüngen kommen die Springer zu ihrem Publikum für Fotos und ein anständiges Trinkgeld. Wer am frühen Nachmittag erscheint, wird die besten Plätze für das beliebte Spektakel ergattern, es ist aber auch möglich, von einem gemieteten Boot aus die Springer zu bewundern.
Das Klippenspringen ist heute eine offizielle Sportart mit Regeln und Turnieren geworden. Es unterscheidet sich jedoch wegen der Sicherheitsvorkehrungen und künstlichen Absprungplattformen stark von den Ursprüngen in Acapulco. Dieses Sportspringen ist sicherer, entbehrt aber dafür der Romantik des Klippenspringens von La Quebrada.Der herrliche Badeort mit seinen waghalsigen Klippenspringern von La Quebrada ist ein Ziel in Mexiko, das nicht versäumt werden sollte.
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